Großereignisse – Ereignisse mit überregionaler Bedeutung

EXPO 2000 – Hannover
Externes Projekt – „Revitalisierung der Uranerzbergbaufolgelandschaft“

Im Jahr 2000 zog die weltweite EXPO-Ausstellung in Hannover unzählige Besucher in ihren Bann. Bundesweit gehörten externe Projekte zu diesem Ausstellungsprofil, so auch das Projekt

„Revitalisierung der Uranerzbergbaufolgelandschaft“

LOGO des externen Projektes der EXPO 2000 Hannover

im Bergbau-Revier Ronneburg. Im Rahmen dieses Projektes sollte der Sanierungsprozess im Bergbau-Revier öffentlichkeitswirksam einem breiten Publikum präsentiert werden. Im Informationszentrum Bogenbinderhalle konnten die interessierten Besucher, konzentriert einen Einblick in die Sanierungsvorhaben „Tagebaurestloch“, Rückbau der Terrakonik-Halden „Reust“ und „Paitzdorf“, den Absetzanlagen in  Trünzig und Culmitzsch sowie der Vorort Sanierung der Halde Beerwalde erhalten. Aus strahlenschutztechnischen Gründen war eine teilweise Sanierung zum Besucherbergwerk, wie bei vielen Altbergwerken im Ronneburger Revier nicht möglich. So entstand im Kellerbereich des „Informationszentrums Bogenbinderhalle“ ein Schaubergwerk. Konzentriert auf wenige Quadratmeter wurden vom Streckenvortrieb mit den verschiedenen Ausbauformen bis zur Steigerstube Untertagesituationen nachempfunden. In der Bogenbinderhalle war über den Zeitraum des externen Projektes, ein Bruchteil von WISMUT – Kunstobjekten in einer Ausstellung zu besichtigen. Für „mobile“ Radel-Touristen wurden im Sanierungsbereich des Ronneburger Reviers zehn Tagesstrecken installiert. Hier konnten sich die interessierten Gäste vom Fortschritt der Sanierungstätigkeit, auch weit über den EXPO-Zeitraum hinweg, informieren.


 

15. Thüringer Wandertag

25. Juni 2006 – FRISCH AUF!

Im Jahr 2006 war die Stadt Ronneburg der Gastgeber des 15. Thüringer Wandertages des Landesverbandes Thüringen und richtet die Eröffnungsveranstaltung zum 6. Thüringer Wandersommer der Thüringer Tourismus GmbH (TTG) aus.

Ein Jahr vor der Bundesgartenschau Gera und Ronneburg, haben sich Wanderfreunde aus ganz Thüringen, vom Sanierungsfortschritt im ehemaligen Bergbaurevier um Ronneburg überzeugt. In einer Mischung naturnaher Wanderwege mit Blickachsen in die künstlich entstehende Landschaft wurde den Wanderfreunden der Wandel einer Region präsentiert. Wer lieber auf historischen Spuren wandeln wollt hatte die Gelegenheit auf dem Stadtrundweg,
so wie der Ehrengast die Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht. Auf einer Vielzahl von Stationen wurde der Ehrengast sowie die Wanderfreunde an historischer Stätte, im historischen Gewande begrüß. An der Ratswaage am Markt wurde die Ministerpräsidentin in vitaminreichen Äpfeln aufgewogen.

Die angebotenen Wanderstrecken wurden von fachkundigen Wanderführern geleitet.
Strecke 1: Wanderung durch die Stadt Ronneburg im Bereich BUGA und Stadtgebiet (8 km)
Strecke 2: Ronneburg – Beerwalde – Nöbdenitz – Posterstein, Rückfahrt mit Bustransfer (12 km)
Strecke 3: Ronneburg – Gessental – Colliser Alpen – Gessental – BUGA „Neue Landschaft Ronneburg“ – Bogenbinderhalle (13 km)
Strecke 4: Wanderung Ronneburg – Rußdorf – Kaimberg – Gessental – BUGA „Neue Landschaft Ronneburg“ – Bogenbinderhalle (19 km)
Strecke 5: Ronneburg- Naulitz – Gessental – BUGA „Neue Landschaft Ronneburg“ – Bogenbinderhalle (12 km)

Radwanderung 1: Ronneburg – Löbichau – Wildenbörthen – Drogen – Schmölln – Posterstein – Ronneburg Bogenbinderhalle (45 km)
Radwanderung 2: Ronneburg – Beerwalde – Löbichau – Nöbdenitz – Posterstein – Ronneburg (25 km)

Der 15. Thüringer Wandertag wurde durch den Heimatverein Ronneburg e.V, die Seniorensportgemeinschaft Ronneburg e.V., den Wanderverein Gera e.V., den Wanderverein Berga e.V., den Wanderverein Elstertal sowie durch den Radfahrclub Solidarität Gera e.V. unterstützt.

2006 Wandertag Wanderschuh

Foto: Stadtarchiv Ronneburg

2006_Wandertag_Pressekonferenz

Foto: Stadtarchiv Ronneburg

 


 

„700 Jahre Stadtrecht“ – Ronneburg/Thür.

Broschüre zum Stadtjubiläum

Im Jahr 2004 begang die Stadt Ronneburg/Thür. sein Stadtjubiläum „700 Jahre Stadtrecht“. In seiner geschichtlichen Entwicklung durchschritt die Stadt eine Vielzahl von Epochen, die sie auf die eine oder andere Weise geprägt hat. Mit der Festschrift sollte für alle geschichtlich Interessierten ein kurzer Einblick in das Leben und Wirken unserer Stadt gegeben werden. Mit den verschiedensten Beiträgen haben sie die Möglichkeit mehr über die Stadtgeschichte, das Markttreiben, die Handwerkskunst, die historische Stadtgeschichte und die Bevölkerung zu erfahren. Das heutige Tun, im Wandel der Zeit, ist nur ein Bruchteil der Geschichte unserer Stadt und hat trotzdem einen großen Einfluss auf ihr Wachsen und Gedeihen. Leidgeprüfte Zeiten der Stadt, wie Stadtbrände, Krankheiten und Umweltzerstörung gehören der Vergangenheit an. Themen wie Altersstruktur, Entwicklung von Handwerk und Industrie, Stadtentwicklung sowie die touristische Erschließung als Wirtschaftsfaktor sind wichtige Bestandteile für das langfristige Bestehen der Stadt. Aufgabe ist es nach optimalen Wegen zu suchen und diese zu beschreiten. Dies wird nicht von jetzt an gleich möglich sein, sondern bedarf eine stetige Entwicklung im Sinne unserer Stadt. Mit  der Bundesgartenschau Gera und Ronneburg im Jahr 2007 wurde auf lange Sicht ein Weg eingeschlagen, der ein Grundstein für eine positive wirtschaftliche Entwicklung der Stadt, aber auch für Ostthüringen ist. Wir sind gefordert diesen Weg in die Tat umzusetzen.

 


 

BUGA – Stadt Ronneburg – 2007

LOGO der BUGA 2007

Die Stadt Ronneburg war Gastgeber für ein weltweites EXPO 2000 – Projekt „Die Revitalisierung des Uranerzbergbaues Ostthüringen“. Die Gesellschaft Revitalisierung der Uranerzbergbaufolgelandschaft Ostthüringen mbH verfolgt das Ziel, das öffentliche Interesse im Rahmen der EXPO 2000 auf eine Region zu lenken, die nach der Beendigung des Uranerzbergbaus einen tiefgreifenden ökologischen und wirtschaftlichen Strukturwandel durchläuft.
Die Öffentlichkeit kann sich noch heute über den Fortschritt der laufenden Sanierung und die Entstehung einer Uranerzbergbaufolgelandschaft im Informationszentrum an der Bogenbinderhalle informieren. Die Städte Ronneburg und Gera erhielten mit der Bundesgartenschau im Jahr 2007, als Motor und Triebkraft für die wirtschaftliche Entwicklung einer durch langjährige Bergbautätigkeit zerschundenen Landschaft, ein High-light für die Region. In diesem Rahmen entstand vor den Toren der Stadt Ronneburg ein ca. 20 ha großer Landschaftspark mit einem großzügigen Rosengarten, einem Entdeckerturm und der längsten Spannbandhängebrücke Europas, der Drachenschwanzbrücke.

Wir waren BUGA – wir waren Gastgeber

Vom 27. April bis 14. Oktober 2007 stand die Region Ostthüringen im Focus einer

Maskottchen BUGALOW

Maskottchen BUGALOW

breiten Öffentlichkeit. 171 Tage präsentierte die Bundesgartenschau mbH fantasievolle Gartenkunst auf Ausstellungsflächen von ca. 75 Hektar, in den Bereichen Hofwiesenpark Gera und Neue Landschaft Ronneburg. Bereits im Jahr 1997 wurde durch die Städte Gera und Ronneburg der Antrag auf die Ausrichtung der Bundesgartenschau im Jahr 2007 gestellt.

Der 10-jährige Vorbereitungszeitraum mit Planung, Bau und Organisation ließ am 27. April 2007 im Geraer Stadion vor ca. 15.000 Gästen den Startschuss für das größte Thüringer – Event  im Jahr 2007 durch den Bundespräsidenten Horst Köhler folgen. Bei strahlendem Sonnenschein war dies der gelungene Auftakt für ein halbes Jahr hervorragende „Kunst des Gartenbaus“ und gleichzeitig „Garten der verschiedensten Künste“. Der Zentralverband Gartenbau e.V., die Stadt Gera, der Landkreis Greiz und die Stadt Ronneburg setzten mit diesem Projekt erstmals ein bipolares Konzept der Bundesgartenschau erfolgreich um. Die gegensätzlichen Aufgaben, der Hofwiesenpark als Stadtpark und die Neue Landschaft als Landschaftspark waren Herausforderung für die Fachleute im Garten- und Landschaftsbau. Im Jahr 2007 zeigte die Fachwelt des Gartenbaues, wie ein Stadtpark entlang der weißen Elster in einem neuen Glanz erstrahlen kann und die unverwechselbare gewaltige Dimension der Neuen Landschaft Ronneburg ein neues Gesicht erhielt. Jeder dieser Orte wurde ein Raum für Erholung, Spiel, Sport und Unterhaltung. Mit dem naturnahen Raum zwischen beiden Ausstellungsbereichen, dem Ufer-Elster-Park, dem Gessental und dem Stadtpark Ronneburg wurde die grüne Spange von Stadtpark zu Stadtpark geschlossen. Die Bundesgartenschau Gera und Ronneburg sollte den durch den Bergbau geschundenen Landschafts- und Lebensraum aufwerten und gleichzeitig Initialzündung für eine wirtschaftliche Entwicklung in Ostthüringen bringen. Die vorliegenden Konzepte, Ideen und Interessen zeugen von der Realität dieser Chance.

Die Bundesgartenschau 2007 – Ein Erlebnis, das war einzigartig!

Unverwechselbar und gewaltig erscheinen sie: die Dimensionen der Neuen Landschaft Ronneburg. In Erinnerung an den einstigen Uranerzbergbau stehen hier die streng geometrischen Formen der Lichtenberger Kanten im spannungsvollen Kontrast zur gefälligen Geländebewegung der über Jahrhunderte entwickelten Kulturlandschaft. Besuchermagnet stellt jedoch Europas längste Spannbandhängebrücke mit ihren ca. 230 m dar. Wellenförmig in den Landschaftsverlauf des Tales eingebettet, ist sie Verbindungsglied zwischen dem natürlichen Bereich des Kirschberges mit dem großen Arboretum und dem Hochplateau des Ronneburger Balkons. 25 m über dem Tal bietet sich ein faszinierender Blick ins Gessental, sowie zum Ronneburger Schloß. Die einzigartige Architektur des Bauwerkes fand im Jahr 2007 große Beachtung in der Fachwelt. So wurde die „Drachenschwanzbrücke“ mit dem Thüringer Holzbaupreis, einem Preis auf Bundesebene, sowie dem Renault Future Award ausgezeichnet und erhielt die Nominierung für den Deutschen Brückenpreis 2008.

BUGA 2007 in Zahlen

Zeitraum: 27. April 2007 bis 14. Oktober 2007
Ausrichter: Zentralverband Gartenbau e.V., Stadt Gera, Landkreis Greiz, Stadt Ronneburg
Gesamtfläche: ca. 800 Hektar
Ausstellungsflächen: ca. 75 Hektar (Hofwiesenpark Gera ca. 30 Ha, Neue Landschaft Ronneburg ca. 45 ha)

Das war die BUGA 2007

Das war die Buga 2007:Wichtige Daten und Fakten kompakt (Quelle: www.buga2007.de)

Buga 2007: Finanzpaket:

– Gesamtfinanzierungsvolumen 146 Mio. Euro
– Fördermittel Freistaat Thüringen 86 Mio. Euro
– Eigenanteile Kommunen 35 Mio. Euro Top-Daten zur Buga 2007
– 1,426 385 Besucher (Stand: 10.10., 10 Uhr)
– Bestbesuchte Tage:
25.08. (25.089); 05.08. (24.592); 16.09. (23.011); 08.07. (21.110); 26.08. (20.625)
– 28.021 Dauerkarten; eine Dauerkarte wurde durchschnittlich 14 Mal genutzt
– 171.662 PKW (Stand 07.10.); im August fuhren 49.260 PKW die Buga-Parkplätze an
– Die Shuttlebusse legten über 620.000 Kilometer zurück (=15,5 Mal die Erde umrundet) und beförderten 800.000 Menschen zwischen beiden Arealen; an Spitzentagen fanden bis zu 209 Shuttlebusfahrten statt; insgesamt wurden rund 22.000 Shuttlebusfahrten durchgeführt
– Die Besucherbahn in Ronneburg beförderte nahezu 82.000 Gäste
– Kremserfahrten: Es wurden im Durchschnitt 10 Personen/Tag durch das Gessental befördert
– 6.500 Reisebusse aus ganz Deutschland (Anteil Ausland: 2%) brachten fast 250.000 Gäste nach Gera und Ronneburg; das sächsische Reiseunternehmen Polster und Pohl aus Leipzig führt die Hitliste der Unternehmen an und brachte fast 4.500 Reisende zur Buga 2007
– 65.000 Deutsche Bahn-Kombitickets
– Über 400.000 Menschen besuchten die Wismut-Ausstellung
– Über 20.000 Buga-Maskottchen wurden verkauft
– Erfolgsstory Umweltbildung auf der Buga: 30.000 Schüler nutzten das Angebot der Grünen Klasse!; fast 200.000 Besucher haben die Ausstellung Nachwachsende Rohstoffe gesehen; 35.000 besuchten den Pavillon „Globale Entwicklung“ und die am 7. August eröffnete Ausstellung „Selbsthilfe der Natur“ sahen über 15.000 Leute
– Rund 250 Vierbeiner wurden in den Hundeboxen betreut
– Bis zu 124 Fahrräder wurden täglich verliehen
– 1.500 akkreditierte Medienvertreter Gärtnerische Höchstleistungen, abwechslungsreiche Pflanzungen, Medaillenregen
– 479 Aussteller mit 883 Wettbewerbsbeteiligungen
– 20 Ausstellungen in der Blumenhalle (Gera); 6 Ausstellungen im Blumenkabinett (Ronneburg); eine vorgezogene Azaleen- und Kamelienschau in der Bogenbinderhalle in Ronneburg und eine Ikebana-Ausstellung in der Panndorfhalle Gera
– Flächen mit drei verschiedenen Bepflanzungen auf beiden Arealen: Frühjahr, Sommer, Herbst
– 381 Neuheiten sowie einige Millionen Pflanzen
– Dauerhafte Stauden, Rosen, Rhododendron
– Highlight Denkmal und Grabbepflanzung
– Medaillenflut: 2.596 Goldmedaillen, 2.018 Silbermedaillen, 1.236 Bronzemedaillen, 190 Große Goldmedaillen, 115 Ehrenpreise

Gastronomisches
– 100 Kilometer Thüringer Bratwurst und 2.000 Kilogramm Sauerbraten wurden verspeist
– 840.000 Tassen Kaffee wurden getrunken
– 155.000 Liter Bier oder 465.000 Gläser (à 0,3 l) gingen über den Tresen

Veranstaltungen

– Über 2000 Veranstaltungen
– 27.000 Mitwirkende

Kirche auf der Buga 2007
– 400 Veranstaltungen, davon 170 Mittagsgebete und 35 Gottesdienste
– Veranstaltungshöhepunkt war der Eröffnungsgottesdienst am 27.04.
– Über 200 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer

– Besucherbefragung mit viel Lob Hohe Zufriedenheit:

– Neun von zehn Befragten sind von dem „Gesamtkunstwerk Buga“ sehr angetan

Internetauftritt der Bundesgartenschau 2007

Homepage


Nachhaltigkeit der Bundesgartenschau

Ansprechpartner: Verein zur nachhaltigen Förderung der Idee der Bundesgartenschau Gera – Ronneburg 2007 e.V.

Homepage


4. Thüringer Bergmannstag

aus Anlass 25 Jahre Wismut GmbH

Vom 24. – 26. Juni 2016 fand ein bergmännisches Wochenende mit dem 4. Thüringer Bergmannstag aus Anlass „25 Jahre Wismut GmbH“ sowie dem „Tag der Umwelt – Tag der offenen Tür der WISMUT GmbH“ in der NEUEN LANDSCHAFT Ronneburg statt.

Der Landesverband der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine Thüringens e. V.,

LVdB_Logo
der Bergbauverein Ronneburg/Thüringen e.V.,
der Bergbautraditionsverein Uranbergbau e.V.,
die Wismut GmbH,

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und die Stadt Ronneburg

Ronneburg

lud alle Bergleute und interessierte Besucher zu diesem Wochenende recht herzlich ein. Es war ein schönes besonderes Wochenende für unser Kleinstadt. Danke

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Foto: Klaus Kammel – Breitentaler Musikanten

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Foto: Klaus Kammel – Eröffnung „Tag der Umwelt“ – 25 Jahre Wismut GmbH

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Foto: Klaus Kammel – Aufstellung zur Bergparade an der Bogenbinderhalle

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Foto: Klaus Kammel – Banner von teilnehmenden Bergbauvereinen

2016_Zapfenstreich

Foto: Klaus Kammel – Zapfenstreich aus Anlass des 4. Thüringer Bergmannstages in der NEUEN LANDSCHAFT Ronneburg