Nahe gelegen

Die Bismarcksäule auf dem Reuster Berg

Reuster_Turm_2_800_600Die Bismarcksäule befindet sich nahe der Ortschaft Reust in ca. 4 km Entfernung zur Stadt. Die Höhe des Berges beträgt 370 m über dem Meeresspiegel, die Säule selbst hat ein Höhe von 21 m. Das Material des viereckigen Turmes, der sich auf terassenförmigen Stufen erhebt, ist Kalkstein aus der Nähe der thüringischen Stadt Orlamünde. Die vier runden Eckpfeiler zeigen die vier Himmelsrichtungen an. Der obere Teil des Turmes ist als Brüstung ausgebildet und umschließt eine 16 m große Aussichtsplattform.
Ende des vorigen Jahrhunderts ging ein Aufruf durch die Lande, so auch im damaligen Herzogtum Sachsen Altenburg, dem Kanzler Fürst Otto von Bismarck zu Ehren seiner Verdienste um die Einheit des Reiches ein Denkmal zu errichten. Im ganzen Reich schuf man Bismarcksäulen.
Im Herzogtum Sachsen-Altenburg, zu welchem unsere Gegend gehörte, fiel die Wahl eines geeigneten Berges auf die höchste Erhebung des Ostkreises, den Reuster Berg. In dreizehnmonatiger Bauzeit, für die damalige Zeit eine beachtliche Leistung, wurde das Bauwerk geschaffen.

Heute ist der Bismarckturm zu besichtigen, als Zeichen hier für hisst der Turm- und Verschönerungsverein Reust e.V. zu diesem Anlass eine Fahne auf der Aussichtsplattform

Reuster_Turm_800_600Kontakt:

Turm- und Verschönerungsverein Reust
Am Berg 17
07580 Reust

Tel.: 036602 / 22660
E-Mail: hansd.barth [at] web.de

 

Burg Posterstein

Burg_Posterstein_800_600Posterstein ist ein kleines Dörfchen von 500 Einwohnern. Die 800 jährige Burg auf einem Kulmfelsen über dem Dorf thronend, ist ein beliebtes und gern besuchtes Ausflugziel. Ein stolzer Herrschaftssitz inmitten fruchtbarer Hügel und Täler, bietet sie uns heute als steinerner Zeuge der Geschichte vergangener Jahrhunderte viele Anhaltspunkte. Das Leben unserer Vorfahren lebendig vor uns entstehen zu lassen und die Lehren aus der Geschichte zu ziehen.
Seit 1833 nicht mehr bewohnt, gehörte sie dennoch als Privatbesitz zu dem fast 200 ha großen Gutshof. Der Grund und Boden wurde 1946 an Landarbeiter und Kleinbauern aufgeteilt.
Die Burg steht seit 1953 unter Denkmalschutz und wurde im gleichen Jahr als Heimatmuseum des Kreises Schmölln eingerichtet. Das alte Bauwerk wurde mit neuem Leben erfüllt. Große finanzielle Mittel wurden bereitgestellt dieses Kleinod deutschen Burgenbaues für kommende Generationen zu erhalten.

Die alte Burg als Museum mit seinen Exponaten und Abteilungen

  • Filmraum
  • meteorlogische Station und Observatorium
  • Kulturhistorische Wertgegenstände im Heimatmuseum, wie Barockmöbel, Bauernmöbel, Trachten, Haushaltgegenstände, historische Waffen usw.
  • Bedeutung und Wert des Museums
  • Studien- und Anschauungsmaterial für Schüler und Studenten sowie für Besucher aus dem Inn- und Ausland
  • Perspektive für das Museum
  • die ehemalige Burgkapelle
  • Fotos, Postkarten und Bildmaterial, Flurkarten, Grundrisse und Quellenmaterial

Quellenmaterial:
1.Schülerjahresarbeiten von 1970/71
2.Beiträge zur Heimatkunde des Kreises Schmölln von 1957

Kontakt:

Museumsverein Burg Posterstein e.V.
Burgberg 1
D-04626 Posterstein

Telefon:  034496/22595
Internet: Homepage-Posterstein

e-Mail: museumsverein [at] burg-posterstein.de